High Energy Physics - Brochure
Ein Großteil der künftigen Anwendungen der Quantentechnologie, wie Quantencomputing, Quantensensorik und Quantenkommunikation, erfordert Umgebungsbedingungen, die mittels Hoch- (HV) oder Ultrahoch-Vakuumpumpen (UHV-Pumpen oder auch XHV-Pumpen) erzeugt werden.
Die Quantentechnologie verändert unsere Zukunft - und Edwards Vacuum liefert die passenden Vakuumlösungen dafür. Ob in der Grundlagenforschung oder industriellen Anwendung: Unsere Pumpentechnologie ermöglicht extrem stabile Ultrahochvakuumbedingungen für hochsensible quantentechnische Systeme.
Die trockenlaufenden Vakuumpumpen von Edwards bilden eine ausgezeichnete Alternative zu Drehschieberpumpen, wenn Sie die Pumpprozesse ölfrei verdichten müssen.
Die trockenlaufende Scrollpumpe nXDS liefert eine Pumpgeschwindigkeit von 6 bis 20 m³/h in Verbindung mit niedrigeren Enddrücken, geringerem Energieverbrauch und geringerem Geräuschpegel.
Die mehrstufigen trockenlaufenden Hochleistungs-Wälzkolbenpumpen der nXRi Baureihe sind für ein Saugvermögen von 30 bis 120 m³/h ausgelegt: Ein bis zu sechsmal höheres Saugvermögen als andere trockenlaufende Pumpen mit vergleichbarer Größe, bei einem Enddruck von unter 0,03 mbar. Die geringere Eingangsleistung (450 W) und der wartungsfreie Betrieb der nXRi sorgen für klare Leistungsverbesserungen und Kostenvorteile.
Eine Turbomolekularpumpe ist eine mehrstufige Axialturbine, in der sich Rotorblätter mit hoher Geschwindigkeit drehen und für Kompression sorgen. Sie eignet sich optimal für Molekularströmungsbedingungen und erfordert eine entsprechend bemessene Vorvakuumpumpe, um Abluft gegen Atmosphärendruck abzuführen.
nEXT Turbomolekularpumpen sind mechnanisch gelagerte Vakuumpumpen und in den Pumpengrößen von 55, 85, 240, 300, 400, 730, 930 und 1230 erhältlich. Diese Pumpen bieten eine hohe Wartungsfreundlichkeit für den Endbenutzer.
Die Maglev Vakuumpumpen nEXT M sind magnetisch gelagerte Turbomolekularpumpen mit höchster Zuverlässigkeit und Wartungsfreiheit für bis zu 10.000 Zyklen. Sie sorgen für saubere und stabile Umgebungen, die wichtig für Präzisionsarbeiten sind.
Die Maglev Turbomolekularpumpen der Reihe STP setzen Maßstäbe für konsistente und zuverlässige Leistung. Der Rotor ist vollständig magnetgelagert – damit sind diese Pumpen die erste Wahl für Anwendungen, die hohe Verfügbarkeit und kohlenwasserstofffreies Pumpen bei minimalem Wartungsaufwand und sehr geringen Vibrationen erfordern.
Bei Ionen-Getter-Pumpen handelt es sich um Sorptionspumpen, die Gase mit einem Anoden/Kathoden-Array ionisieren. Durch das Sputtern reaktiver Kathodenmaterialien wird eine chemische Reaktion ausgelöst, die ionisierte Gase in feste Verbindungen umwandelt. Diese Verbindungen tragen nicht mehr zum Druck des Vakuumsystems bei und werden dauerhaft in der Ionenpumpe gehalten.
Ionenpumpen können in einem Bereich zwischen 10-5 und 10-12 mbar betrieben werden und werden in Größen zwischen 0,2 und 1.200 l/s (Stickstoff) angeboten.
Durch Erhitzen eines Titanium-Heizfadens sublimieren Titaniummoleküle an einer Fläche, d. h. sie werden vom festen in den gasförmigen Zustand überführt. Die sublimierten Titaniummoleküle können dann mit Gasen wie Sauer- und Stickstoff chemisch reagieren und Wasserstoff abspalten und diffundieren.
Titanium-Sublimations-Pumpen können bei einem Druck zwischen 10-5 und 10-12 mbar betrieben werden und weisen Saugvermögen von mehr als 10.000 l/s (Wasserstoff) auf.
NEG Pumpen arbeiten mit einem nicht verdampfbaren, kompakten Gettermaterial mit poröser Struktur. Reaktive Gasmoleküle wie Stickstoff oder Sauerstoff adsorbieren an der Oberfläche des Gettermaterials, während Wasserstoff schnell in das Material diffundiert. Edelgase oder Methan werden von NEG-Materialien nicht gepumpt.
Wir bieten zwei Typen von NEG Pumpen im Saugvermögensbereich von 55 l/s bis 412 l/s an: Die NP-Serie basiert auf gepressten Scheiben, während die NS-Serie gesinterte Scheiben verwendet.
Unsere Zubehörteile sind für eine optimale Kompatibilität mit dem Gamma Vacuum Produktportfolio ausgelegt.
CTI-Cryogenics ist der Marktführer in der kryogenen Hochvakuumtechnologie. CTI entwickelt eine breite Palette von Kryopumpen und Kryopumpen-Systemen, die auf herausragende Leistung, Zuverlässigkeit und Produktivität ausgelegt sind.
Da unsere Pumpen keine beweglichen Teile besitzen, treten keine Schwingungen und kein elektrisches Rauschen auf.
Wir verwenden strahlungstolerante Materialien über 108 Gray. Auch Steckverbinder und Kabel sind dank der strahlungstoleranten Materialien auf einen jahrelangen Dauerbetrieb ausgelegt.
Unsere Vakuumpumpen können problemlos in Umgebungen mit Temperaturen von bis zu 250 °C eingesetzt werden. Werden keine Magnete eingesetzt, ist dies sogar bis 450 °C möglich.
Wir bieten platzsparende Alternativen an, die sich besonders unter beengten Bedingungen auszahlen werden.
Sorptionspumpen sind vom Atmosphärendruck isoliert und erfordern daher praktisch keine Wartung. Somit verursachen sie keine kostspieligen Vakuumverluste, sparen Zeit, Geld und Ressourcen.
Die Anschaffungskosten sind zumeist niedriger als bei alternativen Vakuumpumpentypen. Der Energieverbrauch ist über Jahre hinweg verschwindend gering.
Quantencomputer mit Noisy Intermediate-Scale Quantum-Technologie (NISQ) sind in ihrem Betrieb durch fehlerhafte Qubits eingeschränkt. Daher ist es Ziel des Konsortiums einen fehlerkorrigierenden Quantencomputer zu entwickeln, der die Ionenfallen-Technologie nutzt und diese Technologie auf einen Anwendungsfall der numerischen Strömungsmechanik (CFD) anzuwenden.
Edwards Vacuum ist für die Entwicklung, Montage, Optimierung und Inbetriebnahme eines Extrem-Hochvakuumsystems (XHV) verantwortlich, in dem der quantenfehlerkorrigierende Quantencomputer (QEC QC) installiert und betrieben wird. Das XHV-System arbeitet im Bereich von 10-14 mbar und gewährleistet maximale magnetische Stabilität sowie Kryo-Schnittstellen.
„Auf der Grundlage der beispiellosen Erfahrung und Expertise von Edwards über viele Jahre und Bereiche von Vakuumanwendungen hinweg, arbeiten wir eng mit allen anderen Partnern des Konsortiums zusammen, um die Bereitstellung einer voll funktionsfähigen Plattform für den erfolgreichen Betrieb des QEC QC sicherzustellen.“